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Rundwanderung Finsterau Fürstenhut Buchwald | Bayerischer Wald

Auf den Spuren der Geschichte nach Fürstenhut



Ausgangspunkt unserer Tour nach Fürstenhut ist der Parkplatz Schwellgraben oberhalb von Finsterau. Am bequemsten erreichen Sie den Ausgangspunkt mit dem Igelbus. Unser Weg führt uns in den Grenzbereich zwischen Deutschland und Tschechien, in die aufgelassene Ortschaft Fürstenhut.


Am Schwellgraben zur Teufelsbachklause


Wir folgen dem Schwellgraben vom Parkplatz relativ gradlinig auf einem landschaftlich reizvollen Weg zur Teufelsbachklause. Der Schwellgraben leitete einst das Wasser aus der Reschbachklause in die Teufelsbachklause, um die Holztrifft talabwärts zu vereinfachen. An der Klause halten wir uns rechts und gehen ein Stück abwärts bis zur Brücke über den Teufelsbach, der an dieser Stelle auf der Grenze verläuft.

Vom Teufelsbach nach Hüttl


Nach einem Anstieg auf Tschechischer Seite erreichen wir die einstige Ortschaft Hüttl (Chaloupky). Nach dem 2. Weltkrieg wurde die überwiegend deutsche Bevölkerung der grenznahen Ortschaften ausgesiedelt. Die meisten Häuser verwaisten und wurden später abgerissen. Von Hüttl ist heute außer einer Gedenktafel und einigen Steinhügeln nicht mehr viel zu sehen. Aus nahezu unberührten Wegen geht es weiter nach Fürstenhut (Knížecí Pláně).

Zeugen der Zeit in Fürstenhut


Von der größeren Gemeinde Fürstenhut sind heute noch mehr Überreste erkennbar. Insbesondere die Kirche und der Friedhof sind ein Zeugnis der traurigen Vergangenheit. Viele Finsterauer Einwohner kommen regelmäßig zum Friedhof, auf dem die Ahnen begraben liegen. Von Fürstenhut führt uns der Weg weiter nach Buchwald (Bučina). Über ein herrliches Hochplateau führt der Weg bergauf bis zum Gasthaus Alpenblick (Alpskávyhlídka) in Buchwald. Unterwegs sind auf den Feldern und im Wald immer wieder Reste der alten Dörfer zu erkennen.

Am Alpenblick in Buchwald


Wie der Name des Gasthauses verspricht sind bei gutem Wetter die Alpen zu sehen. In jedem Fall lohnt sich die Einkehr. Die Gastgeber bietet gute böhmische Küche. Neben dem Gasthaus wurde ein Stück der ehemaligen Grenzbefestigung nachgebaut und informiert über die Geschichte der Orte im Böhmerwald. Das Gasthaus wurde auf der Ruine der Pešl-Hütte (Pešlova chata) errichtet, dem einzigen Haus, was von der Zerstörung bewahrt wurde. Von Buchwald führt der Weg auf der Grenzstraße zurück zum Parkplatz Schwellgraben.


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